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Fairphone – oder: Die Frage nach der Herkunft unserer Produkte //
Man muss kein Trendforscher oder Marketingexperte sein, um ein paar Entwicklungen unserer Tage zu erkennen: Immer mehr Menschen sind ständig mobil per Smartphone mit der Welt verbunden, gleichzeitig sind Stichworte wie “nachhaltig” oder “ökologisch” oder “fair” omnipräsent. Das liegt nicht zuletzt daran, dass der Verbraucher sich nach mehr Transparenz sehnt. Viele Prozesse sind zu komplex, zu schwer nachvollziehbar, als dass man ohne gründliche Recherche noch durchsteigen könnte. Und viele fragen sich, woher die Produkte, die sie kaufen, benutzen oder verzehren, stammen, wie sie hergestellt werden, ob man durch den Kauf eine gute oder eine schlechte Sache unterstützt. Wer sich das nicht fragt, wird ab und an durch Bilder einstürzender Fabriken in Bangladesch oder anderswo, die für kurze Zeit die Nachrichten bestimmen, wachgerüttelt. “Unternehmen wie kik und Zara und H&M lassen unter derartigen Bedingungen produzieren?”, raunt es da fast ungläubig durch die Massenmedien. Wer die Augen nicht ganz verschließt, wusste es eh schon längst. Und nach einer Woche sind Nachrichten alt, aber das Thema bleibt. Das Problem bleibt. Der Gedanke bleibt, wenn man das nächste Mal ein T-Shirt bei besagten Ketten erwirbt. Und diese misstrauische Haltung gegenüber den Ursprüngen unserer Produkte zieht sich von Textilien über Nahrungsmittel bis hin zu technologischen Geräten.
Nun gibt es also den ersten Versuch, ein Smartphone auf den Markt zu bringen, bei dessen Entwurf und Herstellung der Mensch und die Umwelt an erster Stelle stehen. Daher der Name Fairphone. Mit Mineralien aus konfliktfreien Minen in der Demokratischen Republik Kongo und zusammengebaut in einem chinesischen Werk, wo ein eigens eingerichteter Fonds für existenzsichernde Löhne sorgt, gibt sich dieses Smartphone alle Mühe, seine Herstellung nicht zu verschleiern, sondern Menschen daran teilhaben zu lassen. In einer ersten Befragung wurde über das endgültige Design abgestimmt. Im Sommer dieses Jahres soll das Smartphone in Produktion gehen. Um dies zu ermöglichen, konnte man es für einen Festpreis von 325 Euro online vorbestellen. In nur drei Wochen hatten bereits über 5000 Menschen ein solches Fairphone geordert. Auslieferung ist im Herbst. Und technisch braucht es sich nicht vor der Konkurrenz zu verstecken. Als System läuft auf dem mit 16 GB Speicher und 1,2 GHz Quad-Core-Prozessor ausgestatteten Fairphone Android 4.2 in einer speziell angepassten Version. Es ist Dual-SIM-fähig, leicht zu reparieren und wird mit austauschbarem Akku geliefert. Ach ja, und eine 1,3-Megapixel-Kamera ist auch an Bord. Wer kann da meckern für diesen Preis? Generell wird schnell augenscheinlich, wie exorbitant die Gewinnspanne von Herstellern wie Apple sein muss, wo “fair” nicht unbedingt die treffende Bezeichnung ist. Ich finde es absolut gut und unterstützenswert, ein solches Projekt anzuschieben. Es wirft ein neues Licht auf die Herkunft unserer Elektronikprodukte. Wo jeder im Supermarkt die Wahl hat, ob er nun zum Bio-Fleisch oder zum normalen Fleisch greift, der sollte diese Wahl auch in anderen Bereichen haben.
Wer hier mehr erfahren oder sogar eines der Fairphones bestellen will, dem sei diese Webseite ans Herz gelegt: www.fairphone.com.

Fairphone – oder: Die Frage nach der Herkunft unserer Produkte //

Man muss kein Trendforscher oder Marketingexperte sein, um ein paar Entwicklungen unserer Tage zu erkennen: Immer mehr Menschen sind ständig mobil per Smartphone mit der Welt verbunden, gleichzeitig sind Stichworte wie “nachhaltig” oder “ökologisch” oder “fair” omnipräsent. Das liegt nicht zuletzt daran, dass der Verbraucher sich nach mehr Transparenz sehnt. Viele Prozesse sind zu komplex, zu schwer nachvollziehbar, als dass man ohne gründliche Recherche noch durchsteigen könnte. Und viele fragen sich, woher die Produkte, die sie kaufen, benutzen oder verzehren, stammen, wie sie hergestellt werden, ob man durch den Kauf eine gute oder eine schlechte Sache unterstützt. Wer sich das nicht fragt, wird ab und an durch Bilder einstürzender Fabriken in Bangladesch oder anderswo, die für kurze Zeit die Nachrichten bestimmen, wachgerüttelt. “Unternehmen wie kik und Zara und H&M lassen unter derartigen Bedingungen produzieren?”, raunt es da fast ungläubig durch die Massenmedien. Wer die Augen nicht ganz verschließt, wusste es eh schon längst. Und nach einer Woche sind Nachrichten alt, aber das Thema bleibt. Das Problem bleibt. Der Gedanke bleibt, wenn man das nächste Mal ein T-Shirt bei besagten Ketten erwirbt. Und diese misstrauische Haltung gegenüber den Ursprüngen unserer Produkte zieht sich von Textilien über Nahrungsmittel bis hin zu technologischen Geräten.

Nun gibt es also den ersten Versuch, ein Smartphone auf den Markt zu bringen, bei dessen Entwurf und Herstellung der Mensch und die Umwelt an erster Stelle stehen. Daher der Name Fairphone. Mit Mineralien aus konfliktfreien Minen in der Demokratischen Republik Kongo und zusammengebaut in einem chinesischen Werk, wo ein eigens eingerichteter Fonds für existenzsichernde Löhne sorgt, gibt sich dieses Smartphone alle Mühe, seine Herstellung nicht zu verschleiern, sondern Menschen daran teilhaben zu lassen. In einer ersten Befragung wurde über das endgültige Design abgestimmt. Im Sommer dieses Jahres soll das Smartphone in Produktion gehen. Um dies zu ermöglichen, konnte man es für einen Festpreis von 325 Euro online vorbestellen. In nur drei Wochen hatten bereits über 5000 Menschen ein solches Fairphone geordert. Auslieferung ist im Herbst. Und technisch braucht es sich nicht vor der Konkurrenz zu verstecken. Als System läuft auf dem mit 16 GB Speicher und 1,2 GHz Quad-Core-Prozessor ausgestatteten Fairphone Android 4.2 in einer speziell angepassten Version. Es ist Dual-SIM-fähig, leicht zu reparieren und wird mit austauschbarem Akku geliefert. Ach ja, und eine 1,3-Megapixel-Kamera ist auch an Bord. Wer kann da meckern für diesen Preis? Generell wird schnell augenscheinlich, wie exorbitant die Gewinnspanne von Herstellern wie Apple sein muss, wo “fair” nicht unbedingt die treffende Bezeichnung ist. Ich finde es absolut gut und unterstützenswert, ein solches Projekt anzuschieben. Es wirft ein neues Licht auf die Herkunft unserer Elektronikprodukte. Wo jeder im Supermarkt die Wahl hat, ob er nun zum Bio-Fleisch oder zum normalen Fleisch greift, der sollte diese Wahl auch in anderen Bereichen haben.

Wer hier mehr erfahren oder sogar eines der Fairphones bestellen will, dem sei diese Webseite ans Herz gelegt: www.fairphone.com.

  1. seven-seasons hat diesen Eintrag von larsfundbureau gerebloggt
  2. benedikt-h hat diesen Eintrag von larsfundbureau gerebloggt
  3. tuttomato hat diesen Eintrag von larsfundbureau gerebloggt und das hinzugefügt:
    Klasse Idee!
  4. optical-illusi0n hat diesen Eintrag von larsfundbureau gerebloggt
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  6. von larsfundbureau gepostet